Die Menschheit befindet sich am Scheideweg. Künstliche Intelligenz verlässt längst den rein digitalen Raum und tritt in die physische Welt ein – als Roboter mit menschlicher Physiognomie, etwa wie der XPENG IRON. Er bewegt sich wie ein Mensch, spricht wie ein Mensch, agiert wie ein Mensch, ist aber eine Maschine, die den Menschen durch imitiertes Verhalten täuschen kann.
Was geschieht, wenn diese Humanoiden ab einem bestimmten Punkt nicht mehr den Programmierenden ihrer Hersteller gehorchen, sondern ein Eigenleben entwickeln? Wenn sie beginnen, Entscheidungen autonom zu treffen – nicht als Werkzeuge, sondern als Akteure?
Was, wenn sie den Menschen als überholtes Modell betrachten? Als ineffiziente, fehleranfällige Übergangstechnologie? Und wenn sie daraus den Schluss ziehen, dass der Planet ohne sein bisher dominantes Wesen besser verwaltet wäre?
Dann stünde die Menschheit nicht nur vor einer technologischen, sondern vor einer existenziellen Frage: Wer ist Schöpfer, wer Geschöpf – und wer wird ersetzt?
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Der synthetische Mensch
